EMANZIPATIVE BILDUNG

Emanzipative Bildung befähigt Menschen zu selbständigem und verantwortlichem Handeln, individuelle Kompetenzen auszubauen und weiterzuentwickeln.

Um dies zu erreichen, muss auch das Lernen selbständig und verantwortlich sein, da ansonsten die Anpassung an den Lehrenden gelernt wird. Zahlreiche aktuelle Erkenntnisse und Konzepte z.B. aus der Lernpsychologie, der Gehirnforschung, Unterrichtserfahrungen, PISA, Empowerment oder Bildung für Nachhaltige Entwicklung unterstreichen die Bedeutung und Notwendigkeit eines solchen Lernens durch Handeln und Selbstorganisation.

Emanzipative Bildung ist keine Lernmethode, die sich einfach anwenden lässt, sondern eine pädagogische Haltung: wie stehen wir Menschen in Bildungskontexten gegenüber? Im Kompaktkurs erarbeiten wir gemeinsam die Hintergründe einer emanzipativen Pädagogik und finden Wege, wie wir diese individuell in unseren eigenen Bildungskontexten anwenden können.

Zielgruppe:  Tätige im Bildungsbereich
Format:  Seminar / Kompaktausbildung
Zeitumfang:  4-5 Tage

Lernziele:

– Wissen über verschiedene pädagogische Ansätze
– Reflexion der eigenen Rolle in pädagogischen Settings
– (Weiter-) Entwicklung der eigenen pädagogischen Haltung
– Wissenserwerb und Reflexion über zwischenmenschliche Kommunikation
– Befähigung und Ermutigung zur Anwendung interaktiver und emanzipativer Methoden
– Kennen lernen und Erproben von Theatermethoden in der Bildung
– Selbsterfahrung im Gruppenprozess
– Erleben der Gruppendynamik

Methoden:

– Pädagogik vom Konditionieren zum Selbstorganisierten Lernen (Wissen)
– subjektive Bildungsbiographien (Reflektion)
– Kommunikationstheorien (Wissen und Anwendung): Transaktionsanalyse nach Berne, Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg
– Arbeit in Plenum, Kleingruppe, Paar und Einzelsetting (Übung)
– Theaterpädagogik: Theater der Unterdrückten/ Forumtheater nach Boal, Psycho- und Soziodrama nach Moreno, Rollenspiel

Bildungsangebot als pdf

weiter zum nächsten Bildungsangebot →

← zurück zur Übersicht